5 essenzielle WordPress-Plugins

von | 18. Jul. 2022 | WordPress | 0 Kommentare

Wer eine WordPress-Website betreibt, der wird sie sicher kennen: Plugins, die super einfach heruntergeladen werden können, zusätzliche Funktionen ermöglichen und nicht eigens programmiert werden müssen. Doch welche WordPress-Plugins sind wirklich notwendig und verbessern die Webseiten? Sicherlich spuckt Google ganze Listen mit essenziellen Plugins aus. 

Wir haben in dieser Podcast-Folge 5 Plugins vorgestellt, die unserer Meinung nach zu den Besten gehören: 

Achtung: Grundsätzlich empfehlen wir, möglichst wenige Plugins zu installieren, da diese die WordPress-Installation schwerfälliger machen und auch potenzielle Einfallstore für Hackerangriffe darstellen können. Wer über solide Programmierkenntnisse verfügt, oder aber entsprechende Dienstleistungen einkaufen kann, der kommt möglicherweise um den Einsatz von Plugins herum. 

In den meisten Fällen greifen Webmaster und Blogger, welche WordPress im Einsatz haben, jedoch häufig auf Plugins zurück, und auch wir installieren bei unseren Kunden häufig eine Auswahl unserer besten WordPress-Plugins. 

Yoast SEO 

Wer sich mit dem Thema WordPress SEO befasst, der stößt früher oder später auf Yoast SEO. Es ist neben RankMath und All-In-One-SEO das wohl beliebteste Plugin, um die Suchmaschinenoptimierung von WordPress-Webseiten zu verbessern. Mithilfe von Yoast lassen sich u.a. meta title, meta description oder auch die meta robots tags unkompliziert definieren. 

Die vielen, schon in der kostenfreien Version verfügbaren Zusatzfunktionen, können Anfänger, die noch neu im SEO-Thema sind, getrost vernachlässigen. Unser Tipp: Nach der Installation von Yoast SEO sollte man unbedingt die Kategorie, Tag- und auch Autoren-Archiv-Unterseiten vom Indexieren ausschließen. 

Kategorie-Unterseiten auf noindex stellen via Yoast SEO

WP-Rocket 

Der PageSpeed einer Website ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Ranking-Faktoren in Google und anderen Suchmaschinen geworden. Daher stehen Plugins wie WP-Rocket, welche die Ladezeit der Webseiten verbessern, hoch im Kurs. Neben dem kostenpflichtigen WP-Rocket gibt es z.B. auch kostenfreie Plugins wie WP Super Cache, Fastest Cache oder auch W3 Total Cache, welche alle ein bisschen unterschiedlich arbeiten und mal besser, mal schlechter mit anderen Plugins harmonieren. 

Wir haben insbesondere mit WP-Rocket sehr gute Ergebnisse erzielen können – selbst 99/100 Punkten konnten wir laut Google’s PageSpeed Insights damit schon erzielen! Tipp: Nicht nur mit Google’s Tool, sondern auch mit Pingdom oder GT Metrix kann man gut die Ladezeiten unter die Lupe nehmen, um sie anschließend mit WP Rocket oder einem anderen Plugin zu optimieren. 

Contact Form 7 

Viele Websitebetreiber:innen haben Kontaktformulare im Einsatz. Und in sehr vielen Fällen wird hierbei auf Contact Form 7 zurückgegriffen. Wer das WordPress-Theme Divi im Einsatz hat, der kann auch auf das entsprechende Modul zurückgreifen. Neben Contact Form 7 gibt es auch noch andere Lösungen, um Kontaktformulare in seiner WordPress-Website einzubauen. 

Tipp: In manchen Fällen werden die E-Mails nicht verschickt, da die Kommunikation mit dem Mail-Server noch nicht rund läuft. Dann kann es hilfreich sein, Easy WP SMTP oder ähnliche Plugins zu installieren. Zudem sollte regelmäßig überprüft werden, ob das Kontaktformular auch wirklich funktioniert, da es nach (teilweise ungewollten) Updates hin und wieder zu Störungen kommen kann. 

Redirection 

Ein weiteres Plugin, das im Zusammenhang mit SEO für WordPress zusammenhängt. Mithilfe von Redirection lassen sich, um es kurz zu halten,  alte URLs auf neue URLs umleiten – ebenfalls ohne Programmierkenntnisse. Solche Weiterleitungen sind nicht nur im Zusammenhang eines Website-Relaunch häufig notwendig, sondern auch immer dann, wenn der Pfad zu einer Unterseite (URL) abgeändert wird. 

Tipp: Überprüft mithilfe der Google Search Console oder auch der (kostenfreien) Variante von Screaming Frog SEO Spider, ob eure Website sogenannte 404-Fehler zurückgibt – dies ist meist ein Zeichen dafür, dass ihr eine Weiterleitung braucht oder aber anderweitig aktiv werden müsst, um den Fehler zu beheben. 

Wordfence 

Schließlich nehmen wir noch ein Sicherheits-Plugin mit in unsere Liste auf. Da WordPress schon länger das meistverbreitete Content-Management-System (CMS) ist, gibt es auch entsprechend viele Hackerangriffe auf die Websites. Ein Plugin wie Wordfence hilft dabei, die Sicherheit der Installation zu erhöhen. Tipp: Wählt insbesondere für den Admin-Account nicht gerade „admin“ als Benutzernamen und verwendet ein kompliziertes Passwort, das idealerweise regelmäßig aktualisiert wird. 

Wir hoffen, dass euch unsere Liste mit den 5 essenziellen WordPress-Plugins weiterhilft. Habt ihr noch weitere gute Tipps? Wir freuen uns über eure Kommentare! 

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