Starte 2022 durch mit unseren SEO-Tipps

von | 5. Jan. 2022 | SEO | 0 Kommentare

Wir vom Team RATO befassen uns intensiv mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) und versuchen stets die neuesten Trends auf dem Schirm zu haben. Auch in 2022 wird es wie jedes Jahr ein paar Neuerungen geben, die wir in diesem Artikel gerne kurz und prägnant vorstellen möchten. Andere Aspekte bleiben gleich wichtig – unsere Top 10 SEO Trends 2022 im Überblick.

Meta Title

Einer der wichtigsten Ranking-Faktoren ist und bleibt der „meta title“.  Dieser war schon zu Urzeiten der html-Geschichte relevant, um von Anfang an im Header-Bereich von Webdokumenten zu signalisieren, was die jeweilige Webseite thematisiert.

In den letzten Monaten gab es bei Google ein paar Updates, welche die Wichtigkeit von „meta titles“ noch einmal in den Vordergrund gerückt haben. Geht bei der Definition eurer title-tags gewissenhaft vor, versucht stets unique zu sein und idealerweise ganz am Anfang euer Hauptkeyword bzw. eure wichtigste Keyword-Phrase zu platzieren.

Content Marketing

Daran anknüpfend sollte möglichst zielgerichtet Content erstellt und dann auch durch geeignete Kanäle „geseedet“ werden. Das heißt, dass einerseits die Content-Erstellung an sich sehr wichtig ist, aber auch die Vermarktung der erstellten Inhalte über die Social-Media-Kanäle wie z.B. Facebook, LinkedIn oder auch ganz neu Pinterest, wobei wir Pinterest eher als eigene (Bilder-)Suchmaschine einordnen würden.

Es geht übrigens nicht nur darum, stets neue Contents zu erstellen – oftmals ist es auch sinnvoll, einfach bestehende Artikel sinnvoll zu erweitern. Dadurch signalisiert man Google & Co., dass Webinhalte aktualisiert werden, um relevant zu bleiben. Dies kommt natürlich auch den Nutzern zugute, welche dann noch mehr gute Gründe haben, wieder auf eure Website zu surfen.

Bilder-Optimierung

Die Bilder-Optimierung wird im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung häufig unterschätzt, und dabei kannst Du mit ein wenig Fleißarbeit schon sehr viel mehr erreichen. Wer sich hier etwas Mühe gibt und ein paar wichtige Grundregeln beherzigt, kann im Vergleich zum Wettbewerb massiv punkten:

Neben dem Runterskalieren großer Bilder, deren Komprimierung, Hinzufügen von Bildunterschriften, Verwenden von SEO-freundlichen Dateinamen oder dem Hinterlegen eines “alt-Textes” gibt es den neusten Trend “WebP”, welchen wir im Rahmen der PageSpeed-Optimierung weiter unten noch genauer vorstellen.

Google My Business

In Sachen SEO ist auch der sogenannte „Google My Business“ (GMB) Account nicht zu unterschätzen. Google hat hierzu schon häufiger TV-Kampagnen gefahren und auch Plakatwerbung in großen Städten gemacht. Dabei ist das Anlegen eines Accounts kostenfrei, was vielen Menschen nicht bewusst ist.

Ein gepflegter „Google My Business“ Account kann dabei vor allem in Sachen „local SEO“ maßgeblich dabei helfen, gefunden zu werden. Tipp: Jede gute Bewertung auf GMB hilft, weshalb man möglichst früh damit beginnen sollte, tolle Bewertungen einzusammeln.

PageSpeed verbessern

Dass Websites möglichst schnell laden sollten, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen. Und dennoch finden sich nach wie vor Homepages mit 5 Sekunden und mehr Ladezeit, da Slider mit 4 MB großen Bildern gebastelt werden. Klar, wer sich die darauf resultierenden Absprünge leisten kann, der soll das gerne dabei belassen.

Doch für die meisten Webseiten-Betreiber wird es sinnvoll sein, die Ladegeschwindigkeit bzw. den PageSpeed zu optimieren. Neben der oben erwähnten Bilderoptimierung sind u.a. gute Server, .gzip Kompression oder auch minify CSS / JS Ansätze, welche eure Websites schneller machen können.

Wer eine WordPress-Website betreibt, kann z.B. Plug-Ins wie WP Rocket einsetzen, um seine Performance zu verbessern. Größere Unternehmen mit vielen tausend Bildern sollten evtl. über den Einsatz eines CDN („Content-Delivery-Network“) nachdenken. In diesem Kontext sollte auch noch „WebP“ erwähnt werden. Google hat schon vor einigen Jahren das Format „WebP“ eingeführt, um .jpg, .png und .gif zu ersetzen und kleinere Bildgrößen bei gleichbleibender Qualität zu ermöglichen.

Das bedeutet nicht, dass sich nun jede/r auf dieses Format stürzen sollte, aber größere Unternehmen sollten „WebP“ im Hinblick auf die „Core Web Vitals“ unbedingt auf dem Schirm haben.

Logische Absätze

Der neue Google-Algorithmus SMITH (Siamese Multi-depth Transformer-based Hierarchical Encoder for Long-Form Document Matching) dient der Suchmaschine dazu, längere Texte zu verstehen, indem er diese in logische Absätze mit einer Maximallänge von 2048 Zeichen unterteilt. So kann er längere Suchanfragen und lange Texte miteinander abgleichen und die Suchergebnisse präzisieren.

Aus SEO-Sicht bedeutet das: Die Unterteilung längerer Texte in sinnvolle Abschnitte mit aussagekräftigen Zwischenüberschriften wird umso wichtiger – nicht nur für den menschlichen Leser, sondern auch für die Suchmaschine. Google und wahrscheinlich auch andere Suchmaschinen werden künftig noch mehr dazu übergehen, einzelne Absätze zu ranken, und je besser diese bestimmte Suchanfragen beantworten können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man durch gut geschriebene Absätze gefunden wird.

Pinterest SEO

Die Suchmaschine Pinterest ist einer der wichtigsten Trafficbringer geworden, und so wie speziell auf Google abgestimmte, gibt es inzwischen auch direkt auf Pinterest spezialisierte SEO.

SEO mit Pinterest
Pinterest SEO ist aus unserer Sicht ein ganz besonders spannender Trend in der Suchmaschinenoptimierung

Pinterest wird häufig für ein soziales Netzwerk gehalten, doch das trifft nicht den Kern dieser Plattform. Hier kommen Menschen hin, weil sie bestimmte Inhalte suchen, und mittels Pinterest SEO kannst Du dafür sorgen, dass Dein Content von Deiner Zielgruppe gefunden wird. Keywords sind ebenso wichtig wie ein für den Pinterest Algorithmus nachvollziehbares Konzept deines Profils, zum Beispiel streng nach Thema getrennte Pinnwände sowie aussagekräftige Titel und Beschreibungen.

Dadurch, dass Google einzelne Pins auch in die Bildersuche und manchmal sogar in die allgemeine Suche zieht, kannst Du durch geschicktes Pinterest SEO nochmal viele weitere Besucher auf Deine Pins und auch Deine Webseiten ziehen.

Google Search Console (GSC)

In Sachen SEO wird auch die Google Search Console (GSC) immer wichtiger. Wer die GSC mit Google Analytics verbindet, kann die Datenanalyse zur eigenen Website nochmal um einiges verbessern. Schaue Dir über die GSC z.B. an, für welche Keywords und Keyword-Phrasen Du bei Google angezeigt wirst, welchen Impression-Share Du hast und welche Durchschnittsplatzierung erreicht wird. Diese und einige weitere Informationen helfen Dir, Deine Webseiten strategisch zu optimieren.

Podcast SEO

Wer einen möglichst ganzheitlichen SEO- und Content Marketing Ansatz verfolgt, sollte sich mit dem Thema Podcasting befassen. Durch einen Nischen-Podcast könnt ihr nicht nur direkt zusätzliche Besucherströme über iTunes, Spotify oder auch Google Podcasts generieren, sondern sehr elegant quasi „nebenbei“ offpage SEO betreiben.

Wer dann seine Podcast-Folgen auch noch als Video-Format bei Youtube platziert, kann noch mehr Synergien nutzen und die Reichweite zusätzlich optimieren.

User-Experience (UX-Design)

Die Analyse von Nutzerverhalten und weitere Verbesserung der Website für die User ist mittlerweile einer der wichtigsten Aspekte bei der Suchmaschinenoptimierung. Das geht über die Optimierung der CTR („Click Through Rate“) über Verbesserung von Verweildauern, tolles Layout von „landing pages“, schnellen Ladezeiten bis hin zu klaren CTAs („Call to Actions“), „mobile responsiveness“ und weiteren wichtigen Themen.

Wir werden in unserem Blog künftig viele dieser Punkte aufgreifen und verständlich für euch aufbereiten, damit ihr immer auf der Höhe seid und noch erfolgreicher werdet in der digitalen Welt.

Bild: Firmbee / Pixabay.

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