Facebook Ads: 5 Tipps zum Social Media Advertising

von | 16. Mrz. 2022 | SMM | 0 Kommentare

Du möchtest im „Metaversum“ durchstarten und Facebook Ads schalten? Dann bist Du nicht alleine. Gefühlt sind in den letzten Wochen sehr viele Unternehmer:innen auf den „paid social“-Zug aufgesprungen, um durch bezahlte Kampagnen neuen relevanten Traffic auf sich aumerksam zu machen. Doch Wie funktioniert Facebook-Werbung genau? Wir möchten 5 Einsteiger-Tipps vorstellen, mit denen ihr loslegen könnt.

Meta Business Manager verwenden

Unser erster Tipp ist, dass ihr mit dem Meta Business Manager arbeitet und (noch) nicht mit der Meta Business Suite oder aber mit „Facebook Boost“, wobei organische Beiträge beworben bzw. „geboostet“ werden – diese Art von Facebook-Werbung ist deutlich weniger steuerbar. Der Meta Business Manager ist aus unserer Sicht etwas übersichtlicher, wobei Facebook bzw. Meta fieberhaft daran arbeitet, die Meta Business Suite besser zu machen.

Wenn ihr noch kein Werbekonto über den Meta Business Manager eingerichtet habt, könnt ihr das über https://business.facebook.com/ nachholen. Am besten trennt ihr eure privaten Facebook-Aktivitäten von euren professionellen und arbeitet entsprechen für euer Business auch nur über diese oberfläche.

FB-Pixel einbauen

Vom Facebook-Pixel haben viele Menschen schon gehört, und diesen sollte man auch unbedingt einbauen, bevor die erste FB-Kampagne gestartet wird. Ähnlich wie bei Google Analytics, wird dabei ein „meta tag“ im jeweiligen Header auf jeder Unterseite eingebaut – bei WordPress kann dieser „meta tag“ also z.B. in der header.php eingebaut werden – ihr könnt aber auch ein Plug-In dafür nutzen. Wenn ihr schon mit dem Google-Tag-Manager arbeitet, dann ist z.B. diese Anleitung auf Englisch hilfreich.

Domain verifizieren

Relativ neu ist die Möglichkeit, dass ihr eure Domain auch noch verifiziert. Den entsprechenden Menüpunkt findet ihr unter „Brand safety“ -> „Domains“.

Dies empfiehlt sich u.a., da ihr auf diesem Weg dann doch wieder in der Lage seid, gewisse Daten zu erheben, die durch die Upates von Apple iOS letztes Jahr nicht mehr so leicht gesammelt werden können. In diesem Kontext möchten wir der Vollständigkeit halber auch noch das „Aggregated Event Management“ (AEM) erwähnen, in diesem ersten Überblicks-Artikel aber nicht im Detail erklären.

Kampagnen mit verschiedenen Assets (Bildern) erstellen

Jetzt kann es losgehen, nachdem ihr eure „payment methods“ (Bezahlmöglichkeiten) angegeben habt. Egal, welche Art von Kampagnen ihr anlegt: achtet darauf, mit verschiedenen Asset-Kombinationen zu testen, also minimal zwei Bildern und eurem Werbetext. Selbst wenn ihr nur zwei ansonsten identische Kampagnen erstellt, dabei aber mit unterschiedlichen Bildern arbeitet, können immense Unterschiede bei den Werbekosten daraus resultieren – ein um 100% höherer „cost-per-click“ (CPC) bei der Kampagne mit Bild 1 im Vergleich zu Bild 2 bedeutet ein immenses Einsparpotential!

Solltet ihr auch schon mit Videos (Reels!) arbeiten, dann man hier natürlich entsprechend auch mit unterschiedlichen Creatives arbeiten, um die beste Variante herauszufinden. Dass gerade Reels, die von der immer bedeutender werdenden Plattform TikTok herrühren, immer wichtiger werden, ist offensichtlich. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Werbekosten bei Bewegtbildern auch höher liegen und die meisten Facebook-Ads-Neulinge vermutlich mit der Kombination Bild+Text einsteigen.

Ein passendes Werbebudget auswählen

Schließlich geben wir noch einen letzten Tipp bzgl. eines möglichen Werbebudgets ab. Eine Empfehlung kann hier nur subjektiv und pauschal ausfallen, und gerne wird noch mit „cost-per-mille“ (CPM) als möglicher Metrik (KPI) gearbeitet, um bei der Datenanalyse Aussagen zur Performance treffen zu können. Zwar könnte man bei Facebook / Meta auch mit einem Werbebudget von 1€ pro Tag arbeiten, aber damit wird man i.d.R. noch nicht ausreichend viele Daten sammeln können.

Um ein geeignetes Werbebudget zu definieren, sollten idealerweise auch weitere Metriken wie click-through-rate (CTR), die Konversionsrate („conversion rate“ / CR), CPC usw. betrachtet werden. Je nach Branche könnte man aber z.B. für einen Start mit zwei Kampagnen und einem Tagesbudget von 5€ pro Kampagne loslegen, also etwa mit einem Budget von 300€ bei einer Laufzeitkampagne über einen Monat.

Manche Social-Media-Agentur empfehlen pauschal Monatsbudgets von 2000-3000€, was jedoch für viele Existenzgründer:innen und kleinere Unternehmer:innen gerade am Anfang kaum denkbar ist. Sollte sich allerdings zeigen, dass man über Facebook- und Instagram-Werbung schnell Leads und Sales mit tollem „return-on-investment“ (ROI) und hohen Margen generieren kann, sollte man sein Werbebudget entsprechend anpassen und skalieren.

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